Bei der Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete sind die durch den Mieter durchgeführten Modernisierungsarbeiten außer Acht zu lassen.

Auch im Vorfeld des Mietvertrages kann eine verbindliche Vereinbarung über die Wohnfläche einer Wohnung erfolgen.

Die Einwendungen des Mieters gegen gleichbleibende Abrechnungsfehler in den Betriebskostenabrechnungen müssen stets ausdrücklich geltend gemacht werden.

Eine Betriebskostennachzahlung ist bei mehreren Mietern nur von dem zu leisten, der die Abrechnung auch erhalten hat.

Ein Wasserversorgungsunternehmen kann gezwungen werden, überdimensionierte Wasserzähler im Interesse der Kunden auszutauschen.

Bei erfolgsloser Wohnungsvermittlung darf neben der Provision auch kein „Service-Entgelt“ angenommen werden.

Preisanpassungsklausel in Erdgas-Kundenverträgen, in denen der Erdgaspreis allein an die Preisentwicklung für Heizöl gekoppelt ist, benachteiligt die Kunden unangemessen und sind unwirksam.

Mieter von Sozialwohnungen müssen bei unwirksamen Schönheitsreparaturklauseln einen Mietzuschlag zahlen, wenn die Arbeiten vom Vermieter ausgeführt werden.

Ist eine Mietwohnung mehr als 10 Prozent kleiner, als im Mietvertrag angegeben, so ist die Wohnung „mangelhaft“.

Der Anspruch des Mieters auf Beseitigung der Wohnungsmängel verjährt während des gesamten Mietverhältnisses nicht.