Auf einer gut besuchten Pressekonferenz in den Räumen des MIETERVEREIN ZU HAMBURG wurden heute zwei wichtige Volksinitiativen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Statistische Landesämter veröffentlichen Mikrozensus-Zusatzerhebung für Wohnen: In Hamburg hat sich die Zahl der Personen pro Haushalt von 1,8 auf 1,9 erhöht. Gleichzeitig haben die Stadtbewohner 40 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 45,1 Quadratmetern Wohnfläche pro Person.

Unser kostenloser Online-Check zur Mieterhöhung ist ab sofort auf dem neuesten Stand. Die neuen Werte des Hamburger Mietenspiegels 2019 und des Wohnlagenverzeichnisses sind aktualisiert.

In den vergangenen zwei Jahren sind die Mieten um 2,6 Prozent und damit halb so schnell wie zwischen 2015 und 2017 gestiegen. Das ist jedoch kein Grund zur Entwarnung, denn Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben nach wie vor große Probleme auf dem Wohnungsmarkt.

Spätestens Anfang Dezember erscheint der neue Hamburger Mietenspiegel. Viele Vermieter werden dies zum Anlass nehmen, die Mieten zu erhöhen. Der Mieterverein zu Hamburg empfiehlt: Akzeptieren Sie keine Mieterhöhung ohne vorherige Prüfung. Unsere Juristen helfen Ihnen dabei.

Am Dienstag, 29. Oktober, ab 18:30 Uhr erklärt Mietervereins-Jurist Lukas Baer in der Hauptgeschäftsstelle des Mietervereins zu Hamburg am Berliner Tor, worauf bei der Prüfung der Betriebskostenabrechnung geachtet werden muss. Eintritt frei, auch für Nicht-Mitglieder!

Am Montag, den 23. September diskutiert Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mieterverein zu Hamburg mit Hamburgs Justizsenator Dr. Till Steffen im MUT! Theater, Amandastraße 58 von 20 bis ca. 22 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe "#Ortsgespräch" der Grünen.

In der Septemberausgabe des MieterJournals berichten wir über die Situation von Studierenden auf dem Hamburger Wohnungsmarkt, sprechen mit Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und greifen die aktuelle Diskussion über die Deckelung der Mieten auf.

Neue Inforeihe für Hamburgs Mieterinnen und Mieter: Juristen des Mietervereins informieren und erklären, wie eine Betriebskostenabrechnung überprüft wird und Mieter Geld sparen können.

Laut einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) wurde zwischen 2016 und 2018 in der Hansestadt nur 86 Prozent des benötigten Wohnraums fertiggestellt.